Warum wir Verletzlichkeit verachten | Die fundierte Analyse eines kulturellen Wandels von der Bestsellerautorin
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»Die Gewalt umgibt uns. Kein Milieu, keine Kultur, keine Klasse sind vor ihr immun. Schaffen wir es, sie als das zu sehen, was sie ist? « Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert - und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren. Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber. »Eine kluge, ehrliche und reflektierte Zeitdiagnose. « Claas Christophersen, NDR Kultur über Identitätskrise »Hasters Worte haben eine starke Wirkkraft, gerade weil sie Widersprüche aushält. Ihre gesellschaftlichen Analysen sind intelligent und ihre Forderungen nach Veränderung sind herausfordernd und zugleich hoffnungsvoll. « Naomi Asal, Mephisto 97. 6
Szczegóły produktu
Data wydania
30. April 2026
Język
deutsch
Wydanie
1. Auflage
Liczba stron
288
Seria
—
Autor
Alice Hasters
Wydawnictwo
Ullstein
Format
gebunden
Ilustracje
—
Waga
356 g
Wymiary (D/S/W)
209/133/29 mm
ISBN
9783550204067
O autorze
Alice Hasters Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Publizistin in Berlin. Sie war unter anderem für die Tagesschau tätig und moderierte bei Deutschlandfunk Nova und dem RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im Podcast Feuer & Brot über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten belegte Platz 5 der Sachbuch-Jahresbestsellerliste Sachbuch für Paperbacks 2020. Im gleichen Jahr wurde sie zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt. Zuletzt erschien ihr Buch Identitätskrise .