Sehnsucht

Literatura faktu

Sehnsucht

Szczepan Twardoch

"Twardoch ist ein großer Erzähler." Florian Illies

103.20

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Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während er segelt, wird er ein anderer, beginnt für ihn eine höchst abenteuerliche Reise, die ihn durch Zeiten und Kontinente führt: Plötzlich kämpft er als Soldat in Deutsch-Südwestafrika, bald darauf gerät er in Gefangenschaft und soll in Berlin, um der Gerechtigkeit willen, einen grausamen Offizier töten, muss dann schwimmend flüchten, geht unter . . . und taucht neugeboren 1979 wieder auf, wird polnischer Präsident und ringt um die Macht in einem nach rechts gerückten Europa. Ein Name reicht Szczepan Twardoch, um ein literarisches Feuerwerk zu zünden und nebenher das 20. und 21. Jahrhundert zu erzählen. Ein Mann, der seinen Träumen durch Zeiten und Epochen hinterherjagt - derselbe Mensch in drei unterschiedlichen Leben. Wie bin ich geworden, der ich bin? Warum ist der Mensch zerrissen zwischen der Sehnsucht nach Ferne, dem Anderen - und der nach Heimat? Ein Abenteuer, eine Feier der Freiheit, das Neue zu denken und zu tun.

Szczegóły produktu

Data wydania
19. Juni 2026
Język
deutsch
Wydanie
1. Auflage
Liczba stron
224
Seria
Autor
Szczepan Twardoch
Wydawnictwo
Rowohlt Berlin
Format
gebunden
Ilustracje
Waga
Wymiary (D/S/W)
ISBN
9783737102322

O autorze

Szczepan Twardoch Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist einer der herausragenden Autoren der Gegenwartsliteratur. Seine Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt, zum Teil verfilmt. Morphin (2012) wurde mit dem Polityka-Passport-Preis ausgezeichnet. Für Drach wurden der Autor und sein Übersetzer Olaf Kühl 2016 mit dem Brücke Berlin Preis geehrt, 2019 erhielt Twardoch den Samuel-Bogumi -Linde-Preis, 2025 den Usedomer Literaturpreis. Seine Romane Demut und Kälte wurden hochgelobt, Die Nulllinie. Roman aus dem Krieg ist für den SPIEGEL Buchpreis 2025 nominiert. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb: «Dem Sog seines Erzählens kann man sich schwer entziehen.» Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien. Olaf Kühl, 1955 geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte und arbeitete lange Jahre als Osteuropareferent für die Regierenden Bürgermeister von Berlin. Er ist Autor und einer der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen, u. a. wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis und dem Brücke Berlin-Preis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman, «Der wahre Sohn», war 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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